Julian Nagelsmann ist als erster Trainer der Initiative «Common Goal» beigetreten und wird künftig ein Prozent seines Gehalts an soziale Projekte spenden.
Julian NagelsmannDeutschland•Trainer•Deutschland
Zum Profil
«Seien wir ehrlich: Das eine Prozent ist für uns alle, die wir in dieser Branche sehr gut verdienen, kein Problem», sagte der Trainer des Bundesligisten 1899 Hoffenheim im Interview der «Süddeutschen Zeitung». Der 30-Jährige wolle sich ein Projekt in Europa oder Deutschland suchen, «wo ich direkten Kontakt zu den Menschen herstelle».
Der Spanier Juan Mata von Manchester United hatte die Aktion Anfang August ausgerufen. Dahinter steht die Organisation Streetfootballworld, die nach eigenen Angaben 120 Fußballprojekte für benachteiligte junge Menschen in 80 Ländern unterstützt. Neben Nagelsmann beteiligen sich aus der Bundesliga bisher die Nationalspieler Mats Hummels und Serge Gnabry sowie Dennis Aogo vom VfB Stuttgart an der Aktion.
«Ich glaube, dass sich die Aktion unter Profis schnell herumspricht und dass wir nach dem Schneeballprinzip bald immer mehr werden», sagte Nagelsmann, der künftig auch «zwei, drei Trainerkollegen ansprechen» möchte, um sie von der Initiative zu überzeugen.
(dpa)
Fünf Tore hätte ich mir vorher gegen die drittbeste Defensive der Liga nicht erträumt.
— Frankfurts Trainer Adi Hütter nach einem 5:2 gegen Union Berlin.