In die Diskussion um die Hymne des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV hat sich jetzt der Sänger und Komponist des Liedes eingeschaltet.
Hamburger SV2. Bundesliga
•Rang: 1•Pkt: 42•Tore: 51:29
Lotto King Karl, der den Song seit 14 Jahren vor fast jedem Heimspiel im Stadion singt, sagte der «Hamburger Morgenpost»: «Ich verstehe die Diskussion irgendwo schon, und man kann alles hinterfragen. Dass man jetzt nicht jeden Song ums Verrecken überall bis in alle Ewigkeit spielen kann, ist schon klar. Ich kralle mich ja nicht fest.»
Einen neuen Text, der sich auf die aktuelle Situation und die Zukunft des HSV bezieht und nicht auf frühere Gegner aus der Bundesliga, die in Hamburg chancenlos seien, will Lotto King Karl eher nicht schreiben. «Man hätte eigentlich nach jeder Saison einen neuen Song machen müssen. Aber das ist ein ziemlich teurer Spaß», sagte er.
Die Diskussion wurde von den HSV-Supporters, der mit 88.000 Mitgliedern größten Abteilung im Gesamtverein HSV angestoßen. Vorausgegangen war die Bekanntgabe, die legendäre Stadionuhr noch vor Beginn der neuen Saison zu demontieren. Grund dafür ist, dass sich der Verein der Zukunft zuwenden möchte. «Dabei hilft der ständige Blick in den Rückspiegel nicht», sagte Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann.
(dpa)
Ich weiß nicht, was die miteinander sprechen. Die reden einen komischen Dialekt. Diese Sprache verstehe ich nicht.
— Frankfurts Kapitän Gelson Fernandes über die Gespräche zwischen Trainer Adi Hütter und Verteidiger Martin Hinteregger – beides Österreicher.