Die Einstellung der Ermittlungen der Hamburger Behörden gegen Bakery Jatta vom Zweitligisten Hamburger SV hat zunächst keine Auswirkungen auf das Sportgerichtsverfahren beim Deutschen Fußball-Bund.
«Die Entscheidung des Bezirksamts Hamburg hat keinen Einfluss. Solange der 1. FC Nürnberg seinen Protest aufrechterhält, findet der Termin vor dem DFB-Sportgericht am 9. September mit der Beweisaufnahme statt», sagte der Sportgerichtsvorsitzende Hans E. Lorenz der «Bild»-Zeitung.
Nachdem in der «Sport Bild» über Zweifel an Jattas Identität berichtet worden war, hatten in der Folge Nürnberg, der VfL Bochum und der Karlsruher SC Protest gegen die Wertung der jeweils verlorenen Spiele gegen den HSV eingelegt. Eine Entscheidung darüber müsste das Sportgericht fällen.
Das Hamburger Bezirksamt hatte zu Wochenbeginn mitgeteilt, dass aus den «vorliegenden Unterlagen» keine belastbaren Anhaltspunkte hervorgehen würden, «die ausländerrechtliche Maßnahmen begründen würden». Die Behörde hatte seit zweieinhalb Wochen in einem Anhörungsverfahren die Identität des Gambiers geprüft. «Die aufgekommenen Zweifel an der Richtigkeit der Angaben» des Fußballers hätten sich «im Rahmen der Anhörung nicht bestätigt». Nach dem «Sport Bild»-Bericht war spekuliert worden, der Afrikaner könne anders heißen und älter sein, als er bei seiner Einreise in Deutschland 2015 angegeben hat.
Sonntag, 01.09.2019
Was wäre das für ein Zeichen, wenn Robert Lewandowski sagen würde: Ich spiele nicht, ich bleibe weg? Was wäre das für ein Zeichen an die Welt, an die Leute, aus Respekt vor Gerd Müller zu sagen: Wir lassen den Lewandowski nicht spielen?
— Didi Hamann bei Sky 90 über den möglichen Tor-Rekord von Robert Lewandowski am letzten Bundesliga-Spieltag 2020/2021.