Sportchef Alexander Rosen vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim hat mit Unverständnis und Wut auf erneute Anfeindungen gegen Mehrheitseigner Dietmar Hopp im Rahmen des Bundesligaspiels beim 1. FC Köln (1:1) reagiert. "Das war eine unsägliche Frechheit, es ist nicht zu fassen, was für Schwachköpfe da Hass säen. Das ist nicht zu akzeptieren", sagte Rosen am Freitagabend.
1899 HoffenheimBundesliga
•Rang: 14•Pkt: 22•Tore: 30:46
Einige Kölner Fans hatten Hopp und auch dessen Familie mit Spruchbändern und Sprechchören derbe beleidigt. "Diese Form der Abneigung gegen unseren Hauptgesellschafter hat aus meiner Sicht eine neue Dimension erreicht, das hatte ich in der Form noch nicht erlebt", sagte Rosen, der allerdings die Reaktion großer Teile des Kölner Publikums lobte.
"Ich fand es bemerkenswert, dass ein Großteil der Kölner Fans gegen diese Schwachmaten aufgestanden ist und gepfiffen hat", sagte der 38-Jährige. Kölns Klub-Präsident Werner Spinner entschuldigte sich noch während des Spiels bei Hopp offiziell für die Vorkommnisse. "Diese Beleidigungen sind inakzeptabel, und sie spiegeln nicht die Werte wider, für die der 1. FC Köln steht", sagte der 68-Jährige.
(sid)
Saftig kann ruhig zum Finale nach Berlin kommen und sich auf die Bank setzen. Das ist mir egal.
— Dragoslav Stepanovic, Trainer von Bayer Leverkusen, über den kurz vor dem Pokalfinale entlassenen Vorgänger Reinhard Saftig.