Trainer Florian Kohfeldt (36) von Werder Bremen sieht in der Bundesliga-Krise von Bayern München keinen Vorteil für sein Team im anstehenden Nord-Süd-Klassiker. "Ich tue mich schwer damit, gegenüber einer Mannschaft mit der Qualität der Bayern zu sagen, es wäre leicht", sagte Kohfeldt vor der Partie (Samstag, 15.30 Uhr/Sky): "Es wird schwer, aber es wird nicht unmöglich."
Obwohl Bremen gegen Bayern seit 22 Pflichtspielen nicht gewonnen hat, wollen die Hanseaten "mutig spielen", sagte Kohfeldt: "Jeder Spieler dort kann ein Spiel entscheiden. Darauf stellen wir uns ein. Aber nochmal. Es ist nicht unmöglich."
Werder könnte am Samstag nach Punkten mit München gleichziehen, bei einem Sieg von 4:1 oder höher würden die Norddeutschen den alten Rivalen sogar überholen. Der letzte Triumph liegt allerdings schon über zehn Jahre zurück - am 20. September 2008 gewann Werder 5:2 in München in der Bundesliga.
(sid)
Die Deutschen denken jetzt an ihren vierten WM-Titel, die Engländer wieder an ihr Bier.
— Die argentinische Zeitung „Ole“ nach dem 4-1 von Deutschland gegen England bei der WM 2010.